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Das nunmehr bereits zum zweiten Male stattfindende Weggiser Literaturtreffen (2004) verlief in einer Atmosphäre unverbrauchter Neugier, offenen Austausches und vertiefter Darstellung der Gegenwart. Beschworen wurde die “Vielschnäbeligkeit” (Allemann) der Schweizer Literatur, aber auch die Schwierigkeiten, sie ins Ausland zu übersetzen. Vom neu entstehenden eidgenössischen Literaturinstitut war die Rede und der Frage, wieviel wert ein Buch im Vergleich zu einer Unterhose (Bundi) sei. Wie gehen AutorInnen mit nationalen Zuschreibungen um (Gahse) und wie verhält sich die performierte zur verschriftlichten Literatur (Mettler). Im Laufe des Tages fokussierten sich die Gespräche immer mehr auf die Situation im Schweizer Feuilleton, auf die Umwälzungen und den Wertverlust der Literatur, was, wie man fand, RezensentInnen wie AutorInnen gleichermassen betrifft. Die vierzehnfache Kurzlesung abends coram publico zeigte die Vielschnäbeligkeit noch einmal aufs Berückendste. Es erwies sich, dass gerade in der Zeit der heutigen Umwälzungen und Umwertungen das Gespräch untereinander wichtiger und fruchtbarer denn je ist, sodass eine dritte Weggiser Begegnung im Jahre 05 wahrscheinlich ist.
Untenstehend abrufbar einige der Beiträge der TeilnehmerInnen 2004.

 
2. Treffen in Weggis

13. - 15. Februar 04

Eine Nachschau

 

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Verantwortet von Martin R. Dean, Markus Bundi, Beat Mazenauer
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Beiträge 2003:

1. Adi Blum
2. Markus Bundi
3. Martin R. Dean
4. Urs Faes
5. Christoph Geiser
6. Christian Haller
7. Andreas Langenbacher
8. Sandra Leis
9. Beat Mazenauer
10. Daniel Rothenbühler
11. Isolde Schaad
12. Martin Zingg

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